Berlinale revisited 2010: Red Hill

Red Hill @ Internationale Filmfestspiele Berlin Red Hill (OT: Red Hill)
Australien 2010 / 95 min / FSK: 18

Genau am Abend des Valentinstages 2010 feierte das Langfilmdebüt des australischen Regisseurs und Drehbuchautors Patrick Hughes, der sich aktuell für die Regiearbeit des dritten Teils der “The Expandables”-Reihe auszeichnet, seine Festivalpremiere auf der Berlinale. Doch statt eines romantischen Liebesreigens erwartete das Publikum im ausverkauften Zoo Palast eine äußerst unterhaltsame und vor allem spannende Mischung aus Horror, Thriller und modernem Western. Angesichts des etwas unglücklich bedingten Starttermins bedankte sich der gut aufgelegte und sympathische Regisseur in der anschließenden Q&A demnach auch herzlich bei allen für ihr Kommen und vor allem bei den weiblichen Zuschauern dafür, dass sie trotz manch schockierender Momente nicht das Weite gesucht hatten.

In der Hauptrolle ist der damals über seine Rolle als Jason Stackhouse im Serienhit “True Blood” bekannt gewordene Ryan Kwanten zu sehen. Anders als in dieser Serie oder auch in seinem zweiten in demselben Jahr auf der Berlinale vertretenen Film “Griff the Invisible” spielt er in “Red Hill” jedoch keinen sexy-naiven Hinterwäldler oder liebenswerten Neurotiker, sondern den jungen Polizisten Shane Cooper, der mit seiner schwangeren Frau Alice (Claire van der Boom) in die Kleinstadt Red Hill gezogen ist, um dort seinen neuen Job anzutreten. Doch anders als erwartet, entwickelt sich sein erster Arbeitstag schnell in einen Albtraum, als bekannt wird, dass der wegen Mordes verurteilte Jimmy Conway (Tom E. Lewis) aus dem Gefängnis ausgebrochen ist und sich nun auf dem Weg  nach Red Hill befindet, um Rache für seine Verhaftung zu nehmen. Unter der Führung des örtlichen Polizeichefs und inoffiziellen Stadtoberhauptes Old Bill (Steve Bisley) zeichnet sich ein blutiger Showdown zwischen Conway und der Polizei ab, inmitten dessen Shane gezwungen sein wird, das Gesetz in seine eigenen Hände zu nehmen, um zu überleben.

FAZIT: Spannend, mitunter brutal und gruselig, aber nichtsdestotrotz das perfekte Futter für einen Filmabend – vorzugsweise für Pärchen am Valentinstag: dann hat man wenigstens jemanden zum dahinter Verstecken.

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